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Dr. med. Holger B. Henze

Unsere Tätigkeitsfelder

Entsprechend unserer Tätigkeitsfelder erfolgt zunächst eine ausführliche Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates mit Beratung zu möglichen schulmedizinischen Behandlungsansätzen aus der nichtoperativen Orthopädie und Physiotherapie sowie osteopathisch/naturheilkundlichen Behandlungsansätzen. Wir pflegen die Zusammenarbeit mit physiotherapeutischen Praxen, Ärzten aller Fachrichtungen und Heilberufler.

Manuelle Medizin/ Osteopathie /Chirotherapie

In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine gewissenhafte manualmedizinische Untersuchung oftmals die Ursache von Schmerzen als Zeichen einer Funktionsstörung aufzudecken vermag und dadurch hilft, die bildgebenden Verfahren wie Röntgen und MRT zur weiteren Diagnostik möglichst effektiv einzusetzen. Es bedarf eines ausgeprägten Tastsinnes mit viel Erfahrung und Wissen um die inneren Zusammenhänge, um schnell, effektiv und gefahrlos alle beweglichen Strukturen des Körpers mit bestimmten Handgriffen zu untersuchen und Bewegungs- und andere Funktionsstörungen zu behandeln.

Akupunktur

Inzwischen praktizieren in Deutschland prozentual mehr Ärzte die Nadelmethode als in China (derzeit über 30.000). Auch hier sind ein guter Tastsinn und ein Hintergrundwissen der Meridianverläufe und chinesischen Energiezustände ausschlaggebend für den Erfolg der Methode, welche sich ideal mit Manualmedizin kombinieren lässt. Bei chronischen Rücken – und Kniegelenksschmerzen ist die Methode der westlichen Standardtherapie überlegen und wird aufgrund der überzeugenden Studienlage mittlerweile von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Hochernergetische Impulstherapie (HIT)

Wenn manuelle Techniken, Akupunktur und Medikamente nur noch unzureichend wirken und invasive Techniken zur Behandlung der Schmerzen wie Injektionen oder Operationen nicht unbedingt notwendig, möglich oder gewünscht sind, füllt dieses nicht-invasive Verfahren mit wenigen Einschränkungen (Metallimplantate und Herzschrittmacher) oftmals die Lücke. Möglich wird dies durch die Fähigkeit der verabreichten elektromagnetischen Bioenergie im Mikro- und Nanosekundenbereich, ein krankhaft abgesunkenes Zellmembranpotential wieder zu normalisieren und damit geschwächte Zellen wieder auf ein höheres energetisches Niveau zu heben. Die Indikationen reichen von Arthrose über Bandscheibenvorfall, Knochenbrüche, Rheuma und körperlich begründbaren Schmerzen.

Minimalinvasive Injektionstechniken

Bevorzugt werden gezielte Injektionen mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Lokalanästhetika und Komplexhomöopathika, in einigen Fällen die Anwendung von Corticoiden. Die Proliferationstherapie setzt dort an, wo das Schmerzproblem durch einen geschwächten Bandapparat der Wirbelsäule und /oder der Gelenke hervorgerufen wird. Hierbei wird durch eine gezielte Injektion eines Lokalänästhetika/Glucose-Gemisches eine echte Regeneration des geschwächten Bandapparates erreicht.

Naturheilverfahren

Im Vordergrund steht hier zunächst die Schmerzlinderung durch Ausgleich einer mehr oder weniger ausgeprägten Übersäuerung des Gewebes durch falsche Ernährung und oder fehlbesiedelte Darmflora. Phytopharmaka, Homöopathika, Schüsslersalze, orthomolekulare Produkte u.a.m. können ebenso gute Dienste leisten.

Sensomotorische Einlagenversorgung

Es handelt sich um eine Aktiv-Einlage, welche über die Reflexzonen des Fußes Balancestörungen von Muskelgruppen reguliert. Über diese Muskelgruppen erfolgen dann eine bessere Körperaufrichtung und eine physiologisch richtige Körperhaltung. Die Herstellung erfolgt nach Ganzkörperuntersuchung inklusive Reflexzonen der Füße und wird ggf. problemlos korrigiert. Besonders geeignet bei allen myofascial bedingten Schmerzen und orthopädischen Diagnosen wie Rotationsfehlstellungen der Beine, Fußfehlstellungen wie Senkfuß, Knickfuß und Spitzfuß, Zehenfehlstellungen, Achillessehnenbeschwerden sowie Fersensporn.

Sportmedizin

Leistungssport, Fehl- und Übertraining führen zu speziellen schmerzhaften Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Diese sind einer ausführlichen manual-medizinischen Untersuchung sehr gut zugänglich und oftmals mit wenig Aufwand zu verbessern.

Psychosomatische Grundversorgung

Die Kunst des Zuhörens hilft dabei, bisher unbewusste Emotionen, Konflikte und Ängste ins Bewusstsein zu rufen, welche mitunter die Schmerzwahrnehmung und – Verarbeitung entscheidend mit beeinflussen können. Dabei gilt: “Das richtige Wort zur richtigen Zeit”.

Elektro-Cancer-Therapie

Beim diesem Verfahren wird über eine programmierbare Gleichstromquelle mit PC-Steuerung ein Gleichstrom mittels Elektroden durch den Tumor geleitet. Durch einen im Vergleich zum gesunden Gewebe deutlich verminderten elektischen Widerstand fokussiert sich der Strom im Tumor und depolarisiert ihn. Die daraus resultierenden elektrochemischen Vorgänge innerhalb der Tumorzelle wirken auf diese letztlich zerstörend. Die ECT kann allein oder ergänzend zur OP, Bestrahlung, Chemotherapie und anderen Verfahren angewendet werden. Das Verfahren hat nur wenige Nebenwirkungen und ist nahezu schmerzfrei. Zur Behandlung sind zwischen 1 bis 10 Sitzungen notwendig. Die Dauer variiert in Abhängigkeit von Tumorart und - größe zwischen wenigen bis maximal 180 min. Behandelt werden können: Mammakarzinome, Hautkarzinome, Weichteiltumore, isolierte Organtumore an Prostata, Leber, Lunge, Magen, Darm- und Speiseröhre, Kopf- und Gesichtstumore und deren Metastasen. Gesetzlich Versicherte sollten sich vor Behandlungsbeginn um eine Kostenübernahme bei der Krankenversicherung bemühen.